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Auch Biker stellen auf Strom um!

Bernhard Stimitzer (Foto: sportograf.de)

Gegen Ende des vorigen Jahrhunderts begann der Einzug der Elektrizität ins Salzkammergut. Zuerst ging mondänen Hotels das Licht auf. So war beispielsweise das Hotel am Schafberg eines der ersten, das bereits 1894 seine noblen Gäste mit Aufsehen erregender elektrischer Beleuchtung beeindruckte. Und dann kam auch die Eisenbahn, der der Kohleruß schon lange ein Funken im Auge war. Die Elektrifizierung des Eisenbahnnetzes begann mit der Gmundner Lokalbahn 1894 und etwa 30 Jahre später wurde die elektrische Oberleitung für die gesamte Salzkammergutbahn gebaut.

Anfangs hat die Bevölkerung diese modernen Veränderungen mit viel Skepsis betrachtet ähnlich wie heute, wenn eBike-Fahrer mitunter bei den alteingesessenen Radlern merkbaren Argwohn erregen. Aber die Pioniere der neuen Sportart lassen sich nicht so einfach aus dem Sattel heben.


Der Goiserer Rechtsanwalt Bernhard Stimitzer, der seit 2008 jedes Jahr auf der 54-km-Strecke am Start und im Ziel war, ist letztes Jahr erstmals bei der Bosch eMTB-Challenge gestartet.

Bernhard über seine Beweggründe:
Seit 2014 bin ich in unserem weitläufigen MTB-Wegenetz auch viel mit dem eMountainbike unterwegs. Am meisten Spaß macht dabei der „Uphill Flow“. Den berühmt-berüchtigten „Ochsentod“, eine Downhillpassage unterhalb der Hütteneckalm, meistere ich mittlerweile bergauf im Sattel sitzend.

Wir nutzen in unserer Familie die eMountainbikes aber auch gerne im Alltag. Wir wohnen knapp 500 Höhenmeter über dem Goiserer Tal. Mit einem motorunterstützten Bike fällt da natürlich die Entscheidung viel leichter, das Auto stehen zu lassen!

Mittlerweile umfasst unser Fuhrpark fünf mit Motoren von Bosch betriebene eMTBs – darunter auch zwei Fatbikes. Also ist es naheliegend, dass ich heuer wieder bei der eMTB-Trophy starte! Ich freue mich auf den 14. Juli und bin gleichzeitig gespannt, wie viele Biker heuer an den Start gehen werden!