Hall of Fame

1. Salzkammergut Trophy, 11.7.1998

Katzmayer Gerhard und Siragusano Andreas (Foto: Salzkammergut Trophy 1998)

Knapp über zwanzig hartgesottene Biker starten um 5 Uhr erstmals über 210 Kilometer. Als wäre die Strecke mit über 7.000 Höhenmetern nicht schon schwer genug, sind Regen, Schlamm und Kälte an diesem Tag die ständigen Begleiter der wagemutigen Extremsportler.
Der Eugendorfer Gerhard Katzmayer bestimmt von Beginn an das Geschehen und fährt im letzten Streckenabschnitt noch einen beachtlichen Vorsprung auf den Deutschen Andreas Siragusano und den Wiener Martin Oberhuber heraus. Nach über 12 Stunden erreicht er das Ziel im Kurpark beim Hotel Goisererhof und darf sich somit als erster Sieger der Salzkammergut-Trophy feiern lassen.

Walter Krenn aus Bad Goisen ist für alle späteren „Local Heroes“ als ein „Pionier“ auf der Langdistanz unterwegs und kommt trotz mehrerer großer technischer Probleme als Neunter ins Ziel. Insgesamt finishen 140 von 220 gemeldeten Teilnehmern, auf der Langdistanz beenden 10 Athleten das Rennen.

Strecke A (210 km) Platzierung Athlet Zeit
Herren Platz 1 Katzmayer Gerhard (AUT) 12:22:51
  Platz 2 Siragusano Andreas (GER) 12:41:05
  Platz 3 Oberhuber Martin (AUT) 12:41:32
 
 

2. Salzkammergut Trophy, 24.7.1999

Gerrit Glomser - Sieger 1999 (Foto: Salzkammergut Trophy 1999)

Die Trophy übersiedelt 1999 vom Kurpark ins Ortszentrum von Bad Goisern, wo diesmal erneut bei Regenwetter stolze 508 Teilnehmer auf die Strecke geschickt werden. Unter ihnen ist auch ein großer Name der österreichischen Straßenszene: Gerrit Glomser wird von Organisator Martin Huber nach Bad Goisern gelotst und bestreitet auf einem von Sail + Surf zur Verfügung gestellten Merida-Bike das erste MTB-Rennen seiner Karriere. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Klarer Sieg mit neuem Streckenrekord! Noch am Marktplatz gibt der Salzburger beim Siegerinterview das Versprechen, im folgenden Jahr wieder zu kommen.

Zweiter wird der Belgier Pascal Lankriet, Dritter Vorjahresgewinner Gerhard Katzmayer.

Erstmals gibt es auch die bis heute so hoch geschätzte Salzkammergut-Wertung. Florian Ber aus Lauffen gewinnt vor dem Gosauer Christian „Gi“ Egger.

Strecke A (215 km) Platzierung  Athlet Zeit
Herren Platz 1 Glomser Gerrit (AUT) 11:46:16
  Platz 2 Lanckriet Pascal (BEL) 12:09:41
  Platz 3 Katzmayer Gerhard (AUT) 12:32:52
 
 

3. Salzkammergut Trophy, 22.7.2000

Gerrit Glomser und Claudia Titolo - Trophy Sieger 2000 (Foto: Salzkammergut Trophy 2000)

Glomser ist auf der Langdistanz natürlich der große Favorit. Mittlerweile fährt er für das italienische Team Panaria und ist auf der Straße recht erfolgreich.Bei tollen äußeren Bedingungen präsentiert sich der Salzburger als „Chef im Ring“. Wieder mit Merida unterwegs, wieder ungefährdet. Er fährt erstmals auf der langen Schleife unter 11:30 Stunden und distanziert die beiden Aaserud-Brüder aus Norwegen, eigentlich auch Langstrecken-Spezialisten, um mehr als 40 Minuten.

Die Austragung im Jahr 2000 ist aber nicht nur wegen des Vorsprungs von Gerrit Glomser eine besondere. Erstmals bezwingt auch eine Frau die Extremdistanz! Claudia Titolo aus Courmayeur in Italien wird bei Finsternis nach fast 16:30 Stunden von zwei Polizei-Motorrädern mit Blaulicht unter dem tosenden Jubel der Zuschauer auf den Goiserer Marktplatz eskortiert. Hätte sie fünf Minuten mehr gebraucht, wäre Titolo aus dem Zeitlimit gefallen.

Strecke A (215 km) Platzierung Athlet Zeit
Herren Platz 1 Glomser Gerrit (AUT) 11:28:45
  Platz 2 Aaserud Niklas (NOR) 12:11:01
  Platz 3 Aaserud Patrick (NOR) 12:11:01
       
Damen Platz 1 Titolo Claudia (ITA) 16:25:35
 
 

4. Salzkammergut Trophy, 21.7.2001

Wolfgang Fasching, Stefan Danowski, Thomas Widhalm - Trophy Sieger 2001 (Foto: Rubra - Salzkammergut Trophy)

2001 ist das Wetter sogar noch schlimmer als 1998 und 1999: Dauerregen, Kälte, Schlamm…. Und da schreibt ein Deutscher Teilnehmer MTB-Geschichte. Der Bewerb entwickelt sich zu einem richtigen „Ausscheidungs-Rennen“. Glomser will seinen dritten Sieg in Serie einfahren, scheitert aber kläglich. Bereits in den Vormittagsstunden gibt er im strömenden Regen nach dem zweiten „Plattfuß“ bei der Durchfahrt in Bad Ischl auf.

Im Juli 2001 steht Glomser in intensiven Verhandlungen mit der damaligen Top-Mannschaft der Straßenszene, dem US-Postal-Team von Lance Armstrong. Glomser wollte, wie er später sagte, keine Erkrankung riskieren.

Währenddessen tobt an der Spitze ein Zweikampf. Stefan Danowski aus Hamburg fährt gemeinsam mit dem Italiener Marco Poier die Serpentinen in Richtung Hallstätter Salzberg hinauf. Poier kann das Tempo des Deutschen nicht mehr halten und gibt entnervt auf. Wieder einmal sorgt der steilste Anstieg im Parcours für klare Verhältnisse. Obwohl er mit Fortdauer des Rennens immer schneller wird, muss auch der Steirer Wolfgang Fasching einsehen, dass Stefan Danowski an diesem Tag einfach besser ist.

Erschöpft aber überwältigt von den gesammelten Eindrücken, erzählt der Norddeutsche Gewinner im Ziel: "Mein längster Marathon bis jetzt ging über 110 Kilometer. Sowas, wie das, hab ich noch nie gemacht. Das ist Wahnsinn!"
Die Ausfallquote beträgt wegen des heftigen Regens diesmal sogar 65 %. Auch der Siegerpokal der Frauen bleibt im Festzelt zurück. Bei diesen unwirtlichen Bedingungen schafft keine Dame den Weg ins Ziel.

Strecke A (225 km) Platzierung Athlet Zeit
Herren Platz 1 Danowski Stefan (GER) 12:00:55
  Platz 2 Fasching Wolfgang (AUT)  12:11:36
  Platz 3 Widhalm Thomas (AUT) 12:39:35
 
 

5. Salzkammergut Trophy, 13.7.2002

Tinker Juarez (USA) - Trophy Sieger 2002 (Foto: Rubra - Salzkammergut Trophy)

Diesmal lautet das große Duell auf der Langdistanz Daniel Keller aus der Schweiz gegen den US-Boy Tinker Juarez. Wieder einmal fällt die Entscheidung am Hallstätter Salzberg, wo der „Rasta-Man“ aus den USA als absolutes Leichtgewicht seine Kletter-Qualitäten ausspielt und die vorentscheidende Attacke gegen den Schweizer Duathlon-Vizeweltmeister Keller setzt. Juarez gewinnt bei milden Temperaturen und leichter Bewölkung, bei bestem Bike-Wetter also, in neuer Rekordzeit von unter 11 Stunden und verbessert die Marke von Gerrit Glomser aus dem Jahr 2000 um rund 30 Minuten. Keller wird Zweiter, Vorjahressieger Stefan Dankowski belegt diesmal den dritten Gesamtrang. Auch die einheimischen Biker zeigen groß auf, Valentin Zeller und Gerhard Gulewicz werden Siebenter und Achter.
Wieder schafft es keine Frau über die Langdistanz ins Ziel. Nach fünf Jahren Trophy bleibt die Italienerin Claudia Titolo die Einzige, der dieses Kunststück gelungen ist (2000).

Auf der 100 Kilometer Distanz wird in diesem Jahr erstmals eine Marathon EM ausgetragen. Andrea Huser (SUI) und Mauro Bettin (ITA) gehen als erste Europameister in die Geschichte ein.

Strecke A (220 km) Platzierung Athlet Zeit
Herren Platz 1 Juarez Tinker (USA) 10:58:14
  Platz 2 Keller Daniel (SUI) 11:09:26
  Platz 3 Danowski Stefan (GER) 11:24:05
 
 

6. Salzkammergut Trophy, 12.7.2003

Wolfgang Fasching, Valentin Zeller (Foto: Regina Stanger - Salzkammergut Trophy)

Wolfgang Fasching holt sich im Zielsprint mit dem Minimal-Vorsprung von einer Sekunde den Sieg vor seinem damaligen Trainingspartner Valentin Zeller. Die beiden Fahrer harmonieren während der gesamten Distanz hervorragend und lassen der Konkurrenz keine Chance. Zeller macht auf der Strecke zwar den fitteren und stärkeren Eindruck, am Ende ist es aber Fasching, der jubeln darf. Rang drei geht an Willi Vorderderfler aus Steyr. Zum ersten und bis heute einzigen Mal ist das Podest auf der Extremstrecke somit fest in rot-weiß-roter Hand. 
Ein guter Brauch wird auch 2003 fortgesetzt: Der Streckenrekord fällt! Diesmal verbessert ihn Fasching um ganze zwanzig Minuten.

Während eines Nachmittags-Gewitters freut sich schließlich Bad Goisern mit Lokalmatadorin Anita Krenn, die als zweite Frau in der Geschichte des Rennens, die Langdistanz beendet. Dank Lisi Hager aus Wien, die nach etwas mehr als 16 Stunden ebenfalls Bad Goisern erreicht, stehen erstmals zwei Damen auf dem Siegerpodest.

Strecke A (220 km) Platzierung Athlet Zeit
Herren Platz 1 Fasching Wolfgang (AUT) 10:37:28
  Platz 2 Zeller Valentin (AUT) 10:37:29
  Platz 3 Vorderderfler Willi (AUT) 10:49:52
       
Damen Platz 1 Krenn Anita (AUT) 14:49:45
  Platz 2 Hager Lisi (AUT) 16:11:22
 
 

7. Salzkammergut Trophy, 10.7.2004

Thomas Hödlmoser - Trophy Sieger 2004 (Foto: Armin Küstenbrück - Salzkammergut Trophy)

Als wollten es höhere Mächte den Teilnehmern besonders schwer machen, wird die Salzkammergut-Trophy trotz des Termins im Hochsommer erstaunlich oft bei spätherbstlich anmutendem Wetter ausgetragen. Diesmal trifft es die Teilnehmer besonders hart: Temperaturen um 5 – 6 Grad und fast schon Schneefall im Hütteneck.
Dennoch jubelt Bad Goisern, denn es gibt den ersten Langdistanz-Trophy-Sieger aus dem Salzkammergut. 
Schon früh morgens setzt sich Thomas Hödlmoser solo ab, fällt durch einen Patschen zwischenzeitlich auf Rang zwei zurück, die Lücke zum führenden Tschechen Jan Martin ist aber schnell geschlossen. Zu zweit trotzen die beiden nun dem fürchterlichen Wetter und spulen etliche Kilometer gemeinsam an der Spitze ab. Als sie schließlich auf der zweiten Schleife einige Teilnehmer der kürzeren Rennen überrunden müssen, trennen sich im Getümmel ungewollt ihre Wege.
Hödlmoser kämpft nun an der Spitze allein gegen die Naturgewalten, leistet dem knöcheltiefen Schlamm tapfer Widerstand und erreicht völlig verdreckt und fast unkenntlich als überlegener Sieger das Ziel. 

Als einzige Dame kann Louise Kobin aus den USA dem Wetter an diesem Samstag trotzen. Die Siegerin von mehreren Extrem-Etappenrennen gewinnt die Salzkammergut-Trophy trotz Schüttelfrostattacken nach einer Fahrzeit von gut 14 Stunden.

Tags darauf werden in Bad Goisern die "UCI Mountain Bike Marathon World Champions" über 106 Kilometer ausgetragen. Die spätere Olympiasiegerin Gunn Rita Dahle (NOR) holt WM Gold vor Irina Kalentieva (RUS) und Blaza Klemencic (SLO). Der Italiener Massimo de Bertolis gewinnt vor Thomas Dietsch (FRA) und Bart Brentjens (NED).

Strecke A (203 km) Platzierung Athlet Zeit
Herren Platz 1 Hödlmoser Thomas (AUT) 10:58:41
  Platz 2 Scharf Henrik (GER)  11:23:50
  Platz 3 Wakonig Adolf (AUT) 11:33:14
       
Damen Platz 1 Kobin Louise (USA) 14:10:32
 
 

8. Salzkammergut Trophy, 9.7.2005

Willi Vorderderfler - Trophy Sieger 2005 (Foto: Erwin Haiden - Salzkammergut Trophy)

Am Start ist Vorjahressieger Thomas Hödlmoser noch guter Dinge, muss das Rennen aber nach einem Defekt aufgeben. Auch für den Gewinner von 2003, Wolfgang Fasching, ist vorzeitig Schluss. Er stürzt bei der Tunnelausfahrt im Rettenbachtal, verletzt sich an der Hand, muss aufgeben und später sogar operiert werden. Der Sieg geht aber dennoch zum dritten Mal in Serie an einen österreichischen Biker. Willi Vorderderfler aus Steyr hat im Ziel gleich doppelt Grund zur Freude: Er gewinnt das Extremrennen und erfährt, dass er während des Rennens Vater eines Sohnes geworden ist.
Auf Rang zwei landet, wie im Jahr davor, der Berliner Henrik Scharf und an der dritten Stelle Hans Humer aus Attnang-Puchheim.

Die Niederösterreicherin Anita Waiss gewinnt im Frauenrennen vor der Belgierin Kim Saenen und Maria Grabner aus St. Wolfgang. Zusätzlich zu diesen dreien schafft es auch noch die Tschechin Pavla Novakova ins Ziel, womit die Zahl der weiblichen Finisherinnen 2005 gleich verdoppelt wird. Bis dahin hatten nur insgesamt vier Damen die Strecke erfolgreich bewältigt.

Auf der 100 Kilometer-Distanz ist in diesem Jahr der "UCI Mountain Bike Marathon World Cup" zu Gast. Anna Enocsson (SWE) gewinnt vor Alexandra Hober (ITA). Die Sensation liefert aber Martina Deubler aus Bad Goisern! Mit nur 12 Sekunden Rückstand fährt sie als Dritte mitten unter der Weltspitze ins Ziel und verweist die beiden späteren Weltcup-Gesamtsiegerinnen Esther Süss (SUI) und Daniela Louis (SUI) auf die Plätze vier und fünf. Bei den Herren gewinnt Moritz Milatz (GER) vor Alban Lakata (AUT) und Leonardo Paez (COL).

Strecke A (200 km) Platzierung Athlet Zeit
Herren Platz 1 Vorderderfler Willi (AUT) 09:59:44
  Platz 2 Scharf Henrik (GER) 10:06:45
  Platz 3 Humer Hans (AUT) 10:21:51
       
Damen Platz 1 Waiss Anita (AUT) 13:38:48
  Platz 2 Saenen Kim (BEL) 15:09:01
  Platz 3 Grabner Maria (AUT) 15:15:51
 
 

9. Salzkammergut Trophy, 15.7.2006

Stefan Kogler (AUT) und Andrea Huser (SUI) - Trophy Sieger 2006 (Foto: Lars Eberhart - Salzkammergut Trophy)

"Wenn schon die lange Distanz, dann Vollgas!" Auf diese Worte bei der traditionellen Fahrerpräsentation am Freitagabend lässt der St. Gilgener Stefan Kogler tags darauf Taten folgen. Mit deutlichen zwölf Minuten Vorsprung verweist er die beiden Deutschen Stefan Danowski und Jörg Hüter auf die Plätze und das bei seinem allerersten "200er".
Nach vier Jahren Pause geht auch Gerrit Glomser wieder an den Start, diesmal allerdings gesundheitlich angeschlagen. Als er im Ziel als Viertplatzierter ankommt, ist der frühere Doppelgewinner stehend k.o.

Indessen wird bei den Damen eine wahre Schallmauer durchbrochen. Die ehemalige Europameisterin Andrea Huser bleibt als erste Frau unter 13 Stunden und verbessert damit den Streckenrekord klar.
Wie schon im Jahr zuvor erreichen wieder vier Frauen das Ziel der Extremdistanz. Neben Huser gewinnen auch Anita Waiss (AUT), Sibylle Riesen (SUI) und Klaartje Legtenberg (NED) den Kampf gegen die Strecke und sich selbst.

Strecke A (203 km) Platzierung Athlet Zeit
Herren Platz 1 Kogler Stefan (AUT) 10:15:40
  Platz 2 Danowski Stefan (GER) 10:27:34
  Platz 3 Hüter Jörg (GER) 10:38:12
       
Damen Platz 1 Andrea Huser (SUI) 12:56:20
  Platz 2 Waiss Anita (AUT) 13:19:31
  Platz 3 Riesen Sibylle (SUI) 13:58:42
 
 

10. Salzkammergut Trophy, 14.7.2007

Tomas Trunschka (CZE) und Anita Waiss (AUT) - Trophy Sieger 2007 (Foto: Rudi Knoll - Salzkammergut Trophy)

Österreich gegen Deutschland - dieses so brisante Duell zeichnet sich vor der Jubiläumstrophy ab. Valentin Zeller kündigt an, diesmal endlich gewinnen zu wollen und auch Stefan Kogler gibt sich zuversichtlich. Die beiden Deutschen Stefan Danowski und Henrik Scharf werden als die schärfsten Widersacher gehandelt.
Es sollte anders kommen. Während sich Valentin Zeller mit Rang sechs begnügen muss, schaffen es Stefan Kogler als Zweiter und Stefan Danowski als Dritter immerhin auf das Podest. Früh ist allerdings klar, dass die Siegerinterviews erstmals auf Tschechisch geführt werden müssen. Schon in den Morgenstunden fährt Tomas Trunschka der versammelten Favoritenriege auf und davon, baut seinen Vorsprung kontinuierlich aus und gewinnt die Hitzeschlacht von Bad Goisern mit satten 14 Minuten Vorsprung.

In der Damenwertung kann Anita Waiss ihren Sieg aus dem Jahr 2005 wiederholen und gewinnt, diesmal mit einem absoluten Rekordvorsprung von rund eineinhalb Stunden. Die Niedersächsin Doris Steenfatt (GER) wird Zweite, Rang drei geht an Hedvig Nagy (HUN).

Strecke A (209 km) Platzierung Athlet Zeit
Herren Platz 1 Trunschka Tomas (CZE) 10:16:06
  Platz 2 Kogler Stefan (AUT) 10:30:21
  Platz 3 Danowski Stefan (GER) 10:42:11
       
Damen Platz 1 Waiss Anita (AUT) 13:50:18
  Platz 2 Steenfatt Doris (GER) 15:14:16
  Platz 3 Nagy Hedvig (HUN) 15:43:40
 
 

11. Salzkammergut Trophy, 12.7.2008

Thomas Dietsch (FRA) - Trophy Sieger 2008 (Foto: Erwin Haiden - Salzkammergut Trophy)

10 Stunden, 9 Minuten und 14 Sekunden - mit dieser Zeit stellt der internationale Topmountainbiker Thomas Dietsch einen neuen Streckenrekord auf. Bis heute ist diese Marke unerreicht!
Obwohl es in der Geschichte der Trophy schon deutlichere Siege gegeben hat, ist der Franzose nie wirklich gefährdet. Stefan Danowski (GER) leistet zu Rennbeginn zwar noch tapfer Widerstand, danach zieht Dietsch in Begleitung des Führungsmotorrads aber einsam seine Bahnen und fährt einen Vorsprung von sieben Minuten auf Ondřej Fojtík (CZE) und dreizehn Minuten auf Trophy-Stammgast Stefan Danowski heraus.
Dietsch schrieb sich in Bad Goisern schon in die Siegerliste des 100km-Rennens ein und wurde hier Vizeweltmeister. Der Sieg mitsamt Streckenrekord auf der Langdistanz macht die Sammlung nun perfekt.

Bei den Frauen gewinnt eine alte Bekannte: Andrea Huser, 2002 schon Europameisterin in Bad Goisern und Gewinnerin auf der Langdistanz aus dem Jahr 2006, ist auch diesmal nicht zu bezwingen. Zweite wird Doris Steenfatt (GER), Anita Waiß (AUT) komplettiert das Podest auf Rang drei.

Strecke A (208 km) Platzierung Athlet Zeit
Herren Platz 1 Dietsch Thomas (FRA) 10:09:14
  Platz 2 Fojtík Ondřej (CZE) 10:16:17
  Platz 3 Danowski Stefan (GER) 10:22:24
       
Damen Platz 1 Huser Andrea (SUI) 13:18:12
  Platz 2 Steenfatt Doris (GER) 13:30:24
  Platz 3 Waiß Anita (AUT) 13:37:32
 
 

12. Salzkammergut Trophy, 18.7.2009

Lukas Kubis (GER) - Trophy Sieger 2009 (Foto: Sportograf.de - Salzkammergut Trophy)

Die zwölfte Auflage der Salzkammergut-Trophy wird den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben. Bei wenig angenehmen 6° Celsius im Tal und Schneefall in höheren Lagen stellen sich die Protagonisten des Rennens einer wahren Herausforderung. Zum einzigen Mal in der Trophy-Geschichte müssen die Rennen auf den beiden langen Strecken vorzeitig abgebrochen werden. Vor allem die Fahrt von Hallstatt über die Rossalm in Richtung Gosau ist an diesem Tag eher etwas für Wintersportler und den Mountainbikern wegen einer Neuschneedecke von 20 cm nicht zumutbar.
Die Jury entscheidet, die Zeiten vom Messpunkt in Weißenbach als Endergebnis zu werten, was den Schlechtwetterspezialisten Lukas Kubis aus Deutschland zum Sieger macht. Er gewinnt vor Urs Huber (SUI) und Radoslav Sibl (CZE).

Auch die Damen trotzen den fürchterlichen Bedingungen, drei schaffen es bis zur Zwischenmarke bei Kilometer 127. Erstmals geht der Sieg an Deutschland, Gisela Makowski gewinnt vor Bettina Dietzen (GER) und Claudia Rubiano (COL).

Strecke A (127 km - verkürzt) Platzierung Athlet Zeit
Herren Platz 1 Kubis Lukas (GER) 06:50:26
  Platz 2 Huber Urs (SUI) 06:58:21
  Platz 3 Sibl Radoslav (CZE) 07:10:00
       
Damen Platz 1 Makowski Gisela (GER)  09:52:36
  Platz 2 Dietzen Bettina (GER) 10:07:23
  Platz 3 Rubiano Claudia (COL) 11:18:14
 
 

13. Salzkammergut Trophy, 17.7.2010

Gerhard Trampusch (AUT), Erwin Dietrich (AUT), Tomas Trunschka (CZE) - Sieger Salzkammergut Trophy 2010 (Foto: Rudi Knoll - Salzkammergut Trophy)

"Alter schützt vor Leistung nicht" - nach diesem Motto entscheidet der ehemalige Top-Naturbahnrodler Erwin Dietrich (AUT) das Rennen auf der Langdistanz mit der Erfahrung von 48 Lebensjahren für sich.
Lange scheinen jedoch der Trophy-Gewinner von 2007, Tomas Trunschka (CZE), und Straßenprofi Gerhard Trampusch die besten Karten für den Sieg zu haben. In Hallstatt liegt der spätere Sieger Dietrich noch über fünf Minuten zurück, startet dann aber seine bemerkenswerte Schlussoffensive. Keiner ist auf dem Streckenabschnitt in Richtung Rossalm so schnell wie der südsteirische Routinier. In Gosau hat er die Konkurrenz bereits um fast zehn Minuten hinter sich gelassen und fährt einem ungefährdeten Sieg entgegen.

Bei den Damen liefern sich Ewelyna Ortyl (POL) und Vorjahresgewinnerin Gisela Makowski (GER) 140 km lang einen spannenden Kampf, der am Hallstätter Salzberg zugunsten von Ortyl ausgeht. Auf den verbleibenden 70 km fährt die Breslauerin noch einen Vorsprung von über 20 Minuten heraus. Rang drei geht an Ursula Birkl (GER).

Strecke A (211 km) Platzierung Athlet Zeit
Herren Platz 1 Dietrich Erwin (AUT) 10:39:58
  Platz 2 Trampusch Gerhard (AUT) 10:45:01
  Platz 3 Trunschka Tomas (CZE) 10:50:10
       
Damen Platz 1 Ortyl Ewelyna (POL)  14:11:00
  Platz 2 Makowski Gisela (GER) 14:33:44
  Platz 3 Birkl Ursula (GER)  14:45:21
 
 

14. Salzkammergut Trophy, 16.7.2011

Wolfgang Krenn - Trophy Sieger 2011 (Foto: sportograf.de - Salzkammergut Trophy)

Wie schon im Vorjahr, herrschen auch 2011 sommerliche Bedingungen mit Temperaturen jenseits der 30°C-Marke. Ideales Wetter für den dreifachen Vuelta a Espana-Gewinner Roberto Heras aus Spanien, der erstmals an der Trophy teilnimmt. Lange bestimmt der Spanier das Rennen, entflieht seinen Kontrahenten schon in Bad Ischl (Perneck), wird später aber wieder gestellt. Völlig überraschend steigt Heras kurz vor dem schweren Anstieg in Richtung Hallstätter Salzberg vom Rad und überlässt seinen Kontrahenten das Feld.
Vorne entbrennt nun ein spannender Zweikampf zwischen dem Ennstaler Wolfgang Krenn und Stefan Danowski (GER). Krenn setzt sich auf den legendären 13 Kehren in Richtung Rudolfsturm ab, holt zwar nur einen geringen Vorsprung auf seinen Hauptgegner heraus, aber Danowski kann die entstandene Lücke nicht mehr ganz schließen.  Zwei Minuten und neun Sekunden beträgt der Abstand zwischen den beiden im Ziel, so knapp war die Entscheidung schon seit neun Jahren nicht mehr. Radoslav Sibl (CZE) liegt als Drittplatzierter schon über 15 Minuten zurück.

Bei den Damen gewinnt Rosemarie Steinreiber (AUT), die sich zu Beginn noch etwas zurück hält und erst nach einem Drittel der Distanz an die Spitze geht. Sylvia Schmidt (GER), die dreifache Gewinnerin der MarathonMan-Serie und Nadia Pasqualini (ITA) komplettieren das Podium. Zum ersten und weiterhin einzigen Mal erreichen sechs Mountainbikerinnen das Ziel der Extremstrecke.

Strecke A (211 km) Platzierung Athlet Zeit
Herren Platz 1 Krenn Wolfgang (AUT) 10:26:00
  Platz 2 Danowski Stefan (GER) 10:28:09
  Platz 3 Sibl Radoslav (CZE) 10:42:08
       
Damen Platz 1 Steinreiber Rosemarie (AUT) 14:28:40
  Platz 2 Schmidt Sylvia (GER) 15:06:41
  Platz 3 Pasqualini Nadia (ITA)  15:27:29
 
 

15. Salzkammergut Trophy, 14.7.2012

Bart Brentjens (NED), Ondrej Fojtik (CZE), Max Friedrich (GER) - Sieger Salzkammergut Trophy 2012 (Foto: Reitbauer Gerhard)

2012 schreiben sich große Namen der Bikerszene in die Siegerliste der Trophy ein: Der einstige österreichische Olympiateilnehmer Christoph Soukup gewinnt auf der 119 km-Distanz, Uwe Hochenwarter aus Kärnten setzt sich über 53 km durch und auf der Ultra-Distanz von 211 km ist Crocodile-Trophy Gewinner Ondřej Fojtík aus Tschechien erstmals siegreich. 2008 machte Fojtik auf Rang zwei hinter Thomas Dietsch bereits mit einer Topzeit von 10h16min auf sich aufmerksam, vier Jahre später "genügt" bei Regenwetter eine Zeit von 10h37min, um den ganz großen Erfolg einzufahren. Lange hatte es den Anschein, als könne Vorjahressieger Wolfgang Krenn wieder um den Sieg mitkämpfen, der Ennstaler wird allerdings nach zwei Stunden von einem sich anbahnenden grippalen Infekt gestoppt.
An der Spitze bildet sich nun eine Dreimanngruppe um Ondřej Fojtík (CZE), Bart Brentjens (NED) und Max Friedrich (GER), wobei sich der Tscheche bereits beim zweiten Anstieg Richtung Hütteneckalm aus dem Staub macht. Fojtík spult die verbleibenden Kilometer alleine ab, Brentjens und Friedrich müssen sich mit den Rängen zwei und drei zufrieden geben.

Bei den Damen siegt Natascha Binder aus Deutschland. In den Jahren zuvor fuhr die studierte Biologin die Transalp, 2012 suchte sie sich eine neue Herausforderung und kann prompt die Salzkammergut-Trophy gewinnen. Platz zwei geht an die Italienerin Michaela Ton, der dritte Rang an Anja Dinter aus Dresden. Fünf Damen erreichen bei wechselhaften Verhältnissen das Ziel auf der 211 km langen Extremdistanz.

Strecke A (211 km) Platzierung Athlet Zeit
Herren Platz 1 Fojtík Ondřej (CZE) 10:37:00
  Platz 2 Brentjens Bart (NED)  10:44:14
  Platz 3 Friedrich Max (GER) 10:46:54
       
Damen Platz 1 Binder Natascha (GER) 14:06:18
  Platz 2 Ton Michaela (ITA)  14:47:21
  Platz 3 Dinter Anja (GER) 15:46:19
 
 

16. Salzkammergut Trophy, 13.7.2013

Luís Leão Pinto und Ondrej Fojtik Sieger Salzkammergut Trophy 2013 (Foto: Bettina Ravanelli)

Kaiserwetter mit angenehmen Temperaturen um 25° Celsius, wie man es bei der Trophy bisher selten erlebt hatte, ebnet den Athleten den Weg zu einem neuen Streckenrekord. Luis Leao Pinto setzt mit der Zeit von 9:53:38 eine Marke, an die auch künftige Trophy-Gewinner nur schwer herankommen dürften. 
Schon früh am morgen kristallisiert sich eine Spitzengruppe heraus, die Stunde um Stunde kleiner wird. Am Hallstätter Salzberg nach 150 km fällt die Entscheidung: Auch Rupert Palmberger und Ondřej Fojtík können dem Tempo Pintos nicht mehr folgen, der nun einem ungefährdeten Sieg entgegen fährt. Obwohl er auf den letzten Kilometern noch eine Ehrenrunde absolviert, kurz in die falsche Richtung geleitet wird und somit nur als Zweiter hinter Fojtík das Ziel erreicht, wird der Portugiese als Gewinner gefeiert.
Auch Fojtík ist aber ein heimlicher Sieger des Tages: Der Tscheche verzichtet in einer beispiellos sportlichen Geste auf den Titel und erkennt an, dass Pinto in diesem Rennen der stärkere war. 
Rupert Palmberger, Sieger der C-Strecke über 75 km im Jahr 2010, fährt hinter den beiden großen Protagonisten des Tages auf Rang drei. Bernhard Eisl aus Abersee zeigt als bester Österreicher mit Platz vier, dass künftig mit ihm zu rechnen sein dürfte.

Im Damenrennen fährt die Deutsche Katja Hentschel ungefährdet dem Sieg entgegen, gewinnt in 13:41:22 bei ihrem ersten MTB-Marathon über diese Streckenlänge klar vor Michaela Ton (ITA) und Daniela Genovesi (BRA).
8 Finisherinnen im Damenwettbewerb bedeuten einen neuen Rekord.

Strecke A (211 km) Platzierung Athlet Zeit
Herren Platz 1 Pinto Luis Leao (POR) 09:53:38
  Platz 2 Fojtík Ondřej (CZE) 09:57:03
  Platz 3 Palmberger Rupert (GER) 10:02:41
       
Damen Platz 1 Hentschel Katja (GER) 13:41:52
  Platz 2 Ton Michaela (ITA)  14:12:35
  Platz 3 Genovesi Daniela (BRA) 14:30:33
 
 

17. Salzkammergut Trophy, 12.7.2014

Seewald Andreas (GER) - Sieger Salzkammergut Trophy 2015 – Strecke A (Foto: Erwin Haiden)

Es war ein offener Schlagabtausch, den sich Thomas Strobl aus dem niederösterreichischen Ernstbrunn mit dem Schweizer Cross-Country-Vizemeister Hansueli Stauffer vom Start weg lieferte. Mehrmals – wie das Wetter mit Sonnenschein und Regengüssen - wechselte die Führung zwischen der schweizerisch-österreichischen Doppelspitze! Im Finish konnte Stauffer aber nochmals zulegen und kürte sich mit 10 Minuten Vorsprung zum Trophy-Sieger 2014. Im Ziel der kurze und knappe Kommentar vom erschöpften Sieger wie er sich fühlt: „Reif für eine Woche Erholung!“ Den dritten Platz erreichte der Tiroler Daniel Rubisoier mit einer Zeit von 10:35:41, Rang vier der Hamburger Stafan Danowski mit 10:40:09.

Acht der neun gemeldeten Damen erreichten auf der Extremstrecke das Ziel. Für die 29jährige Tschechin Milena Cesnaková wurde das Rennen durch das Salzkammergut zu einer Solofahrt. Ihre Siegerzeit von 13:03:38 bedeutet die bisher schnellste Durchschnittsgeschwindigkeit auf dieser Distanz. Nur die Schweizerin Andrea Huser blieb 2006 unter der magischen 13 Stunden Grenze, allerdings auf einer damals 8 Kilometer kürzeren Strecke. Im Ziel hatte Cesnaková einen Vorsprung von über 50 Minuten auf Bettina Dietzen aus Deutschland, die bereits 2009 den 2. Platz auf der Extremstrecke belegte. Mit Jana Skrbková auf Rang 3 stand eine weitere Athletin aus der Tschechischen Republik am Siegerpodest! Die Vorjahresdritte Daniela Genovesi aus Brasilien konnte ihre Zeit um 13 Minuten verbessern, musste sich dieses Jahr aber mit dem vierten Rang zufrieden geben.

Strecke A (211 km) Platzierung Athlet Zeit
Herren Platz 1 Stauffer Hansueli (SUI) 10:24:40
  Platz 2 Strobl Thomas (AUT) 10:34:47
  Platz 3 Rubisoier Daniel (AUT) 10:35:41
       
Damen Platz 1 Cesnaková Milena (CZE) 13:03:39
  Platz 2 Dietzen Bettina (GER) 13:54:05
  Platz 3 Skrbková Jana (CZE) 13:58:44
 
 

18. Salzkammergut Trophy, 11.7.2015

Seewald Andreas (GER) - Sieger Salzkammergut Trophy 2015 – Strecke A (Foto: Erwin Haiden)

Mit einem neuen Streckenrekord gewinnt Andreas Seewald aus Lenggries (Bayern/GER) die Extremdistanz über 211,3 Kilometer und 7.119 Höhenmeter bei der 18. Auflage der Salzkammergut-Trophy. Es war eine sportliche Demonstration des 24-jährigen Deutschen, die er bei Postkartenwetter im Salzkammergut ablieferte. In einer Solofahrt verbesserte Seewald den bisherigen Streckenrekord des Portugiesen Luis Leao Pinto aus dem Jahr 2013 um 3 Minuten auf 09:50:47. Zweiter wird der Trophy-Sieger 2012 Ondřej Fojtík. Dritter und damit bester Österreicher der Tiroler Martin Ludwiczek.

 

Bei den Damen wiederholt Milena Cesnakova (CZE) ihren Vorjahressieg und führt einen tschechischen 3-fach-Sieg an. Mit 12:49:33 markiert sie ebenfalls einen neuen Streckenrekord und unterbieten diesen um 7 (!!!) Minuten. Am 2. Rang landet Jana Skrbkova, Rang 3 geht an Lucie Vlaskova. Nur 5 der 14 gestarteten Damen erreichen das Ziel. Insgesamt gingen beim Marathonbewerb der 18. Salzkammergut-Trophy 4.484 Biker aus 42 Nationen an den Start.

Strecke A (211 km) Platzierung Athlet Zeit
Herren Platz 1 Seewald Andreas (GER) 09:50:47
  Platz 2 Fojtík Ondřej (CZE) 10:12:12
  Platz 3 Rubisoier Daniel (AUT) 10:18:01
       
Damen Platz 1 Cesnaková Milena (CZE) 12:49:33
  Platz 2 Skrbková Jana (CZE) 13:08:43
  Platz 3 Vlasková Lucie (CZE) 13:42:40
 
 

19. Salzkammergut-Trophy, 8.7.2016

Sabine Sommer (AUT) - Siegerin Salzkammergut Trophy 2016 - Strecke A (Foto: Erwin Haiden)

Bereits im ersten Drittel kann sich Vorjahrssieger Andreas Seewald (GER) vom großen Feld absetzen und baut im Laufe des Tages seinen Vorsprung auf unglaubliche 38 Minuten aus. Er verbessert seinen Rekord aus dem Vorjahr um weitere 2 Minuten auf 9:48:12. Zweiter wird mit einer Zeit von 10:26:16 Daniel Rubisoier (AUT). Auf Rang 3 mit Martin Ludwiczek (10:34:03) ein weiterer Tiroler.

Bei den Damen gibt es nach 5 Jahren wieder einen österreichischen Sieg. Die Oberösterreicherin Sabine Sommer gewinnt mit einer sensationellen Leistung und markiert mit 12:21:50 einen neuen Streckenrekord! Im Ziel hat sie 28 Minuten Vorsprung auf die bisherigen Damenbestzeiten! Rang 2 belegt Katja Walz (GER), am dritten Platz die Trophy-Siegerin 2014/2015 Milena Cesnakova (CZE). 21 Damen wagen sich auf die Extremdistanz, von denen nur 13 das Ziel erreichen. Insgesamt starten bei den 10 verschiedenen Bewerben der Salzkammergut-Trophy 5.222 Teilnehmer aus 40 Nationen.


Strecke A (211 km) Platzierung Athlet Zeit
Herren Platz 1 Seewald Andreas (GER) 09:48:12
  Platz 2 Rubisoier Daniel (AUT) 10:26:16
  Platz 3 Ludwiczek Martin (AUT) 10:34:03
       
Damen Platz 1 Sommer Sabine (AUT) 12:21:50
  Platz 2 Walz Katja (GER) 13:11:59
  Platz 3 Cesnaková Milena (CZE) 13:39:42